Aus acht Nationen waren die große Karatefamilie angereist, Litauen, Schottland, Italien, Belgien, Holland, Tschechien, Frankreich und natürlich aus ganz Deutschland, um am zweiten Wochenende im September bei Sensei Hiroshi Shirai in Germersheim zu trainieren.

Das Training auf gewohnt hohem Niveau ließ die Köpfe der anwesenden Karateka rauchen. Immer wieder bestand der Meister darauf, Bewegungsabläufe langsam und präzise zu üben. Erst wenn man das könne, komme die Schnelligkeit. Allerdings brauche man dazu ein Bild im Kopf, um zu wissen, was man tun müsse. Diese eindrucksvollen Bilder lieferten uns die Meister Fugazza und Marc Stevens in ihren Vorführungen.

Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer lief alles rund, die Teilnehmer zeigten sich begeistert, nicht nur vom Training, sondern auch von der Organisation. Der mittlerweile achtzigjährige Großmeister fühlte sich sehr wohl und nahm  die Einladung für den nächsten September gerne wieder an.